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Kali, 2008, C-Print, Diasec, aus: phönix © Michael Koch

Kleine Präsentation Deiner Person

Michael Koch.

Ich bin 1973 in Braunschweig geboren. Studiert habe ich in Essen an der Folkwang Universität der Künste mit den Schwerpunkten Kunst und Fotografie, sowie Geschichte und Theorie der Fotografie.
Schon während des Studiums wurden meine Arbeiten sowohl in Deutschland als auch international ausgestellt und ausgezeichnet.
Derzeit lebe und arbeite ich in Düsseldorf und werde dort von der Galerie Voss vertreten.

Wieso bist Du Künstler?

Die Frage nach dem „Wieso“ habe ich mir nie gestellt. Es ist einfach so und war es in gewisser Form auch schon immer. Mein Selbstverständnis als Künstler hat sich allerdings erst in meinen Zwanzigern entwickelt. Letztendlich ist es wohl eine Art Berufung – ich kann mir einfach nicht vorstellen, etwas anderes zu machen als Kunst.

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Rochen, 2017, Lambdaprint, Diasec, aus: eternal © Michael Koch

Dein Lieblingswerk? Wieso?

Ein einzelnes Werk zu benennen fällt mir schwer. Es gibt einfach zu viele!
Als ich anfing mich für Fotografie zu interessieren, sah ich „die Ballade von der sexuellen Abhängigkeit“ von Nan Goldin. Später auch Abwandlungen der Diapräsentation mit anderer Musik. Das hat mich sehr beeindruckt und berührt.
Fotografie wird für mich immer einen besonderen Zauber behalten – mit all den verschieden Aspekten.
Auch wenn ich eigentlich aus der nicht ganz so klassischen Portraitfotografie komme, interessiert mich zur Zeit die Wissenschaftsfotografie, die abweichend vom rein Dokumentarischen auch „Schummeln“ darf, um bestimmte Vorgänge oder Objekte bildhaft zu machen. Unglaublich spannend!

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La dolarosa, 2017, Lambdaprint, Diasec, aus: lament  © Michael Koch

Wie sieht Dein Atelier aus?

Ich hatte ein wunderschönes Gemeinschaftsatelier in der Düsseldorfer Innenstadt. Riesig mit viel Platz, viel Licht und sehr netten Menschen. Leider wird dieses nun zum Luxusloft umgebaut, deswegen habe ich aktuell nur ein Lager. Ich bin sozusagen frisch auf der Suche.
Derzeit entstehen viele meiner Arbeiten eher auf Reisen, deswegen kann ich momentan auch auf aufwendigere Studioaufbauten verzichten und improvisieren.

Deine künstlerische Traumkarriere?

Ich freue mich natürlich – wie wohl jeder Mensch – über Erfolg und Anerkennung, über tolle große Ausstellungen, Preise und Publikationen. Aber im Grunde genommen bin ich einfach froh, das machen zu können, was ich möchte und was mich künstlerisch antreibt.
Das ist einerseits ein Luxus und bedeutet andererseits harte Arbeit.
Einige meiner Werke haben es ins Museum geschafft und/oder sind in spannenden Sammlungen vertreten.
Darüber bin ich glücklich, aber selbst, wenn ich nur für meine eigene Schublade produzieren würde, wäre ich nicht unzufrieden. Ich bin gespannt, was die Zukunft für mich bereit hält.

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aus eternal collection, (2012-2017) mehrteilig © Michael Koch

Erfahren Sie mehr über Michael Koch :

www.michael-koch.org

www.facebook.com/michael.koch.artist/

www.instagram.com/michaelkoch.artist/

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