Interviews

Künstlerin Alexandra Bolzer im Gespräch

birdman© Alexandra Bolzer

Kleine Präsentation Deiner Person!

Mein Name ist Alexandra Bolzer, ich bin 46 Jahre alt, bildende Künstlerin und Textildesignerin. Ich bin in Wien geboren und lebe bzw arbeite dort in einer lauschigen Kastanienallee nahe des Schloss Hetzendorf. Meinen Alltag bestreite ich mit zwei Hunden und zwei Tauben die meinen Haushalt bereichern. Im Sommer habe ich einen Garten im Marchfeld zu bewirtschaften, dort beziehe ich sehr viel Energie für das tägliche Allerlei.

Was bedeutet Dir Kunst?

Kunst ist für mich die Luft zum atmen. Sie vereint meinen inneren Wunsch nach Idealzuständen mit der Realität und dient somit als Realitätsabgleich gleichermaßen wie der Bewältigung gesellschaftlicher Befindlichkeiten. Ohne Kunst möchte ich nicht mehr leben müssen, wenngleich die Abstände meines Kunstschaffens auch teilweise lang sind, das Bedürfnis Kunst zu machen überwältigt mich regelmässig aufs Neue.
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ein bisschen frieden© Alexandra Bolzer

Welche Techniken nutzt Du?

Die Technik ist nur das Werkzeug zur Realisierung meiner Bilderwelten. Oft arbeite ich ein änliches Sujet in mehreren Techniken -um zu sehen welches dienlicher ist für den Inhalt.
Meine Lieblingstechnik ist aber sicher die Ölmalerei, weil da der Zeitfaktor der Trocknungszeit viel Spielraum der Bearbeitung lässt. Auch erarbeite ich Collagen, Zeichnungen, Grafiken, Fotografien und selten aber doch Skulpturen, Videos, Animationen.
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wo wir uns finden© Alexandra Bolzer

Woher nimmst Du Deine Kreativität?

Meine Kreativität beziehe ich aus Alltäglichem. Das können Nachrichten, Dokumentationen sein, politische Entwicklungen, gesellschaftliche Befindlichkeiten, all das was mich in meinem persönlichen Idealismus irritiert und meiner Meinung nach diskutiert werden sollte kann meine Kreativität auslösen und zu Konzeptideen führen. Manchmal passieren aber auch interessante Kooperationen, wie zum Beispiel mit dem Kärntner Philosophen Peter Goricnik die einen wahren Kreativitätsschwall auslösen.
einwurf

einwurf© Alexandra Bolzer

Wie kommst Du zu den Titeln für Deine Werke?

Ja das ist spannend, weil ich es auch nicht so genau weiß! Titel fliegen mir oft zu, während des Entstehungsprozesses oder bei der Recherche. Oft sind es Erinnerungen an Filmzitate, Irrungen oder Wirrungen des Alltags, oder Momentaufnahmen. Mir ist wichtig das der Titel irritiert und dennoch den Inhalt widerspiegelt. Sie dürfen aber auch mal lustige Wortspiele sein.

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