Interviews

Im Gespräch: Die Künstlerin Heike Berl

Kleine Präsentation Deiner Person!

Ich bin Heike Berl, eine Zeichnerin, die malerisch und vielschichtig arbeitet und das Papier als künstlerisches Medium für sich entdeckt hat. Mich begeistert Rockmusik, das Meer und meine Familie.

Was bedeutet Dir Kunst?

Ich liebe die Kunst, sie darf sich nur nicht zu wichtig nehmen – frei nach Georg Christoph Lichtenberg: „Wahrhaftes unaffektiertes Misstrauen gegen menschliche Kräfte in allen Stücken ist das sicherste Zeichen von Geistesstärke.“.

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Rose,© VG-Bildkunst

Wie gehst Du vor, wenn Du mit einem neuen Werk beginnst?

Meine Kunst entwickelt sich im langsamen Voranschreiten, jedes einzelne Werk jedoch eher impulsiv und mit viel Verve. Ausgehend von einem neuen Kunstwerk – aktuell die Papierarbeit „Rose“ – welches mich überrascht und mir neue Aspekte aufzeigt – arbeite ich dann in Werkgruppen zu einem bestimmten Thema. Vielschichtigkeit, formal und inhaltlich, ist für mein künstlerisches Arbeiten immanent.

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Gimme / Shelter II, Mischtechnik auf Leinwand, 50x70cm

Welche Künstler bewunderst Du?

Wirklich beeindruckend finde ich Künstler, die mit humorvollem Blick die Welt betrachten beziehungsweise ihre Seele in die Kunstwerke legen. Natürlich ist es die Tiefe und nicht die Oberfläche, die mich an einem Kunstwerk fasziniert.Mir gefällt es, wenn Künstler ihren eigenen Weg verfolgen, sich nicht in Schubladen begeben oder in ihrer Kunst erstarren. Einzigartig sind für mich beispielsweise die Werke von Edvard Munch, Cy Twombly oder Hanns Schimansky.Als Künstlerin aus Dresden muss ich natürlich auch die wundervollen Kunstwerke des Grünen Gewölbes, die Katagami-Sammlung des Kunstgewerbe-Museums, Caspar David Friedrich sowie Hermann Glöckner erwähnen.

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Rasenschach I, 2017, 24x30cm

Gibt es eine realisierte Ausstellung/ eine Muse/ Begegnung, die Deine Kunst für immer verändert hat?

Persönlich und künstlerisch verändert hat mich das Bandprojekt „Krapplack“. Gemeinsam mit der Malerin und Freundin Mandy Friedrich haben wir im Atelier, in der Schlachthofbaracke Dresden oder im Glad-House Cottbus gespielt und unglaublich diese Freiheit, Musik zu machen, genossen. Musik – meine Muse sozusagen.

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„Radio Olympia“©VG-Bildkunst

Mehr zu Heike Berl auf Singulart:https://www.singulart.com/de/k%C3%BCnstler/heike-berl-690

Und auf der Webseite der Künstlerin:https://www.heike-berl.de/

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