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Können Sie sich uns kurz vorstellen?

Ich heiße ERIK BONNET, ich wohne auf dem Land in der Nähe von Metz im Osten Frankreichs. Ich male und stelle meine Werke seit über 14 Jahren in Frankreich und dem Ausland aus. Mein Atelier befindet sich in meinem Haus, das nur 50km von gleich drei Ländern entfernt ist: Luxemburg, Deutschland, Belgien.

Nachdem ich einige Jahre als Autodidakt tätig war, habe ich einen Kurs an der Ecole d‘ Art Contemporain de Luxembourg (2001-2003) besucht, wo ich die Grundlagen der Kunst und Techniken erlernt und meine künstlerische Version geschärft habe, all das fehlte mir zu Beginn meiner ersten Ausstellungen.

Ich bin seit 2007 ein Mitglied der kanadischen Künstlergruppe “ART TOTAL MULTIMEDIA” und seit 2014 ebenfalls ein festes Mitglied des französischen Kollektivs “ ESPACE CUBE LE CORBUSIER “. In diesen veranstalten wir eigenständig Ausstellungen, an denen wir vor allem mit größeren Ständen an zeitgenössischen Kunstmessen teilnehmen, um Aufmerksamkeit zu erlangen.

Wie beschreiben Sie Ihre künstlerische Vision und Identität ?

Ich selber bezeichne meine Kunst als “Street Pop Art”.

 

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„le grand BLEK“, 2016, 100×100 cm

 

Wie haben Sie Ihr Interesse an Pop Art entdeckt und wie wählen Sie Ihre Motive aus? Sie variieren in Ihrer Verwendung von Materialien und Techniken – haben Sie auch gewisse Präferenzen und wenn ja, weshalb?

Ich habe eine bizarre Herangehensweise, das muss ich zugeben. Während des ganzen Jahres sammle ich Zeitschriften, Fotos, Dokumente, Poster usw. Dann warte ich auf inneren Frieden und Ruhe, dann kommt die Inspiration!!

In der zweiten Phase wende ich mich dann meiner Sammlung zu und trage Bildern und Fotos zusammen, welche das Herzstück des Werkes sein werden und setze die Einzelteile zu einem Hintergrund zusammen. Patina, Lack, Lasur trage ich erst später auf!

Im Anschluss daran wähle ich ein Porträt unter der Verwendung von Pop Art-Codes aus. Die Porträts sind viel von meiner Kindheit inspiriert: Science-Fiction, Comics, Kino + TV-Serien …

Ich verwende eine Sprühtechnik, welche typisch für Street Art ist und welche die alten Dokumente vereint und zusammen bringt. Meine Gemälde werden dadurch zu einem lebendigen Werk, das Geschichte lebt und gelebt hat – für mich geht die Gegenwart aus der Vergangenheit hervor!

Welche stellen die großen Etappen Ihres bisherigen künstlerischen Werdegangs dar?

Eigentlich stellt seit 2003 jedes Jahr eine bedeutende Etappe für mich dar, da ich durchschnittlich an 10 bis 15 Ausstellungen teilnehme, voll mit Bekanntschaften, Projekten… und ich somit an Einfluss gewinne. Von kleineren Ausstellungen meiner Anfänge bis hin zu Einladung namhafter Galerien und europäischer Messen freue ich mich jedes Mal über die Aufmerksamkeit und Wertschätzung der Besucher und Veranstalter.

 

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meine liebe lucie, 2017, 70×50 cm

 

Haben Sie eine Vision Ihrer künstlerischen Weiterentwicklung für die kommenden Jahre?

Ich beziehe dieses Jahr ein größeres Atelier, was mir erlaubt, schneller und besser zu arbeiten. Mein Ziel ist es, Zugang zu neuen Galerien, Messen und “Underground”-Projekten zu haben. Denn wenn ein Künstlern weiter bestehen und Erfolg haben will, muss er ständig sein Netzwerk weiter ausbauen und pflegen!

Welche Künstler bewundern Sie?

Wie auch in der Musik ist mein Kunstgeschmack sehr variabel und breit gefächert. Mich beeindruckt das Werk von Künstlern wie DALI / JEF AEROSOL / C215 / WAHROL / PELLAERT / JOVER / RICHTER … dagegen fühle ich mich klein.

 

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jeudi très très noir à la bourse, 2015, 80×100 cm

 

 

 

Erik Bonnet auf Singulart: https://www.singulart.com/de/k%C3%BCnstler/erik-bonnet-475

Die Webseite des Künstlers: https://erikbonnet.jimdo.com/

Erik Bonnet stellt bald auf der ARTMUC vom 10. bis 13. Mai 2018 aus.

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