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5 Künstler auf Singulart reflektieren die Umwelt

Angesichts ernüchternder Umweltereignisse, die sowohl die Majestät als auch die Zerbrechlichkeit der Natur hervorheben, haben wir sowohl Kunstwerke als auch Kommentare unserer Künstler zusammengetragen, für die natürliche Elemente, Umweltschutz und Klimawandel zentrale Themen sind.

Diese Themen waren diese Woche von besonderer Relevanz, da der Amazonas-Regenwald derzeit von gefährlichen Bränden bedroht wird. In diesen Zeiten rücken Umweltfragen mehr denn je in den Vordergrund von Politik, Medien und auch Kunst. Hier sind 5 Singulart-Künstler, deren Arbeit hierzu aussagekräftig ist:

1.) Orlanda Broom

Orlanda Broom ist eine versierte britische Künstlerin, die Werke komponiert, die eine fantastische Sicht auf die Natur darstellen und den Betrachter sowohl in die Schönheit als auch in die Dunkelheit locken. Gleichzeitig zeigt sie die Zeitlosigkeit der Natur neben den menschlichen Einflüssen, die ihre Reinheit bedrohen. Hören Sie es von Broom selbst:

„Meine Landschaften spiegeln eine grundlegende Liebe und Wertschätzung der Natur wider. Sie feiern ihre Schönheit, wollen sich aber mit unserem stetig wachsenden Verlust an wilden Orten auseinandersetzen. “

2.) Philip Govedare

Der amerikanische Maler Philip Govedar betrachtet seine Kunst als „eine Antwort auf die Landschaft, in der wir leben, mit all ihrer Komplexität und vielschichtigen Bedeutungen“. Seine Landschaftsbilder sind von Orten inspiriert, die sowohl visuell überzeugend als auch mit Auswirkungen auf Nutzung, Entwicklung und Eigentum verbunden sind. Seine Kunst ist nicht nur eine Antwort auf und Interpretation der Welt, sondern auch eine Projektion der Sorge um den Zustand von Landschaft und Natur in unserer heutigen Welt. Um die zerbrechliche, ästhetische Schönheit unseres Planeten zu spüren, schauen Sie sich Govedares Werke näher an.

3.) Peter Finnemore

Peter Finnemore ist ein walisischer Fotograf, dessen Arbeit zum Teil sowohl bewusste als auch unbewusste Verbindungen zu einem umfassenderen kulturellen und universellen Erbe untersucht. Seine Serie „Zen Gardener“, die in Wüstengebieten von Saragossa, Spanien, entstand, befasst sich mit der Politik von Wasser, Wasserknappheit und Klimawandel. Laut Finnemore ist „die gespielte Figur eine Verschmelzung von Don Quijote und dem keltischen Motiv des ‘Grünen Mannes’“.

4.) Tatiana Urban

Die Spannung zwischen Entfremdung von der Natur und Sehnsucht nach der Natur bildet die Grundlage der Arbeit der deutschen Künstlerin Tatiana Urban. Ihre Landschaftsdarstellungen fungieren als Schnittstellen zwischen Realem und Virtuellem, Künstlichem und Organischem. Ihre Kunst strahlt futuristische Mysterien und Unruhe aus, die durch die Vermischung natürlicher Elemente mit scharfen geometrischen Formen erreicht wird. Für Urban gibt „Kunst uns eine Vorstellung davon, wie viele Welten außerhalb unserer eigenen Grenzen existieren.“ Sie taucht tief in die Fragen der Umwelt ein, die uns umgibt, und untersucht auch diejenigen, die wir nicht sehen können.

5.) Anett Münnich

„Die Natur ist ein kostbarer Ort, an dem man immer wieder Neues entdecken und Erinnerungen neu interpretieren kann.“

Eine tiefe Liebe zum Wald treibt die Arbeit der deutschen Malerin Anett Münnich an. Fasziniert von organischen Strukturen untersucht sie Spuren der Zivilisation an 500 Jahre alten Bäumen, um die Beziehung zwischen Mensch und Natur zu analysieren. Münnich füllt ihre Bilder mit ihren eigenen Beobachtungen und Erinnerungen an die Natur und komprimiert feine Linien und Oberflächen zu einem Chaos, das schließlich als Bäume und Landschaften erscheint.

Werfen Sie einen Blick in unsere sorgfältig kuratierte Sammlung „Umwelt und Kunst“, um die Natur und ihre vielfältigen Erscheinungsformen in der Kunst weiter zu betrachten.

Wenn Sie den Menschen, Tieren und dem Land vor Ort helfen möchten, die vom aktuellen Zustand des Amazonas betroffen sind, informieren Sie sich bei der Amazon Aid Foundation, dem WWF, dem Rainforest Action Network und Amazon Watch.

Titelbild: „Wald 03“ (2017) von Jürgen Bartenschlager

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