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Wie man eine Bilderwand erstellt

Ihre Kunstsammlung wächst, jedoch sind Sie nicht sicher, wie Sie alles harmonisch kombinieren können? Eine Bilderwand ist eine großartige Möglichkeit, Ihre Innenräume aufzuwerten, ohne die (teure) Hilfe von professionellen Designern in Anspruch nehmen zu müssen. SINGULART steht Ihnen zur Seite, um eine Bilderwand mit dem zu kreieren, was Sie bereits besitzen. Natürlich helfen wir Ihnen auch gerne dabei, zusätzliche, passende Stücke zu finden, um die Konstellation perfekt zu machen.

Eine Bilderwand ist ganz einfach eine Wand, die mit mehreren Kunstwerken dekoriert ist – normalerweise in einer kreativen Zusammenstellung. Es ist eine einzigartige Möglichkeit, eine Wand in Ihrem Zuhause ganz besonders zu gestalten. Eine Chance die übliche Regel ein-Bild-pro-Wand kreative zu brechen und etwas Neues in Ihr Zuhause zu bringen.

Marion Sailhen, die erfahrene Messemanagerin und leitende Kuratorin von SINGULART, weiß genau, wie man Kunst mit der richtigen Präsentation zum Strahlen bringt – das machte sie bereits auf vielen Kunstmessen in aller Welt. Hier gibt sie 5 narrensichere Tipps, um aus der Sammlung eine Kreation zu gestalten:

1.) Drücken Sie sich kreativ aus

Das Beste an einer Bilderwand in Ihrem Zuhause ist… dass es Ihr Zuhause ist! Das bedeutet, dass Ihre erste Priorität darin bestehen sollte, sicherzustellen, dass Ihre Vorstellungskraft und Ihre Inspirationen bei Ihren Designentscheidungen im Vordergrund stehen und nicht unbedingt das, was Sie in einem Katalog oder auf Instagram gesehen haben.

Sailhen: „Wir schaffen Bilderwände, um einen Hauch von Persönlichkeit in unser Zuhause zu bringen.“ Sie empfiehlt, sich Zeit zu nehmen, um zeitgenössische und/oder antike Werke zu sammeln, die Ihrem Geschmack entsprechen.

2.) Trauen Sie sich

Scheuen Sie sich nicht, Ihre Bilderwand mit einer breiten Palette von Genres und Stilen zu mischen – denken Sie an Porträts neben Landschaften neben Stillleben. Sie können auch skurrile Kombinationen mit verschiedenen Techniken wagen, z. B. ein Gemälde neben einer Zeichnung oder vielleicht eine auffällige Wandskulptur daneben platzieren. Als Nächstes sollten Sie verschiedene Größen und Formen einbeziehen: groß und klein, quadratisch und rund… dies wird Ihrer Galeriewand Bewegung und Energie verleihen. Für Sailhen nimmt zu viel Symmetrie die potenzielle Dynamik einer Galeriewand weg; sie rät, zumindest unterschiedliche Rahmen zu verwenden, auch wenn Ihre Sammlung recht homogen ist. Alte Holzrahmen können gut zu modernen, schwebenden Rahmen oder klassischen, polierten Schwarz-Weiß-Rahmen passen. Kreativität kennt keine Grenzen (naja, in diesem Fall wohl die Decke…)

3.) Machen Sie es persönlich

Eine clevere Art eine Bilderwand zusammenhängend zu gestalten, ist sie um ein bestimmtes Thema zu zentrieren. Dies bietet die perfekte Gelegenheit, Ihre Wohnungseinrichtung mit persönlichen Erinnerungen und Interessen zu füllen. Ziehen Sie in Erwägung, eine Bilderwand mit schönen Fotos von Ihren Reisen oder sogar mit Gegenständen, die Sie während Ihrer Reise gesammelt haben, zu gestalten. Sie könnten eine Bilderwand sogar im Stil eines Familienstammbaums zusammenstellen, mit Fotos aus Vergangenheit und Gegenwart oder einer bunten Zeichnung, die Ihr Kind in der Schule angefertigt hat. Ein Interesse am Segeln? Erstellen Sie eine Bilderwand voller maritimer Werke (wobei Sie darauf achten sollten, dass eine Vielzahl von Techniken und Stilen innerhalb des Themas vorhanden sein sollten).

Original Gallery Wall
Hier bricht die Vielfalt in Rahmung und Anordnung ein klares Thema auf. Foto: Architectural Digest

4.) Fokus auf Ordnung

Jetzt, wo Sie sich mit vielen verschiedenen Stilen auseinandergesetzt haben, ist es wichtig, dass Sie zwischen ihnen Kohärenz statt Verwirrung finden. Sailhen beginnt typischerweise mit Skizzen, wie ihre Galeriewand zusammenkommen könnte, bevor sie alle Werke auf dem Boden platziert. Dies löst ein lustiges Tetris-Spiel aus, bei dem sie die Teile so lange verschiebt, bis sie eine Harmonie zwischen den Anordnungen von Farbe, Form und Stil findet. Wenn sie mit ihrer Galerie zufrieden ist, macht sie ein Foto, um nicht alles zu vergessen, sobald die Werke an der Wand hängen.

Etwas Wichtiges, das Sie sich hier merken sollten, ist, dass Sie gleiche Abstände zwischen den einzelnen Stücken anstreben sollten; bevorzugen Sie es große Abstände zwischen den Werken zu haben, oder mögen Sie es eng und kuschlig?

5.) Den richtigen Ort finden

Dieser Schritt kann am Anfang oder am Ende stehen – je nachdem, wo Ihre Inspiration liegt – aber es ist auf jeden Fall wichtig, den richtigen Ort für Ihre Bilderwand zu finden. Wie die Bilderwand sollte auch die Wahl der Wand persönlich sein. Marion Sailhen hat Bildergalerien über Sofas in Wohnzimmern, über Betten in Schlafzimmern und sogar beeindruckende Bildergalerien in Badezimmern gesehen!

Ein kreativer Ort für eine Galeriewand. Foto: Anthropologie

Sobald Sie Ihre Wand ausgewählt haben, messen Sie die Abstände zwischen den einzelnen Stücken aus und markieren Sie Ihre Galerie mit Malerband an der Wand. Einige Bohr- und Schraubarbeiten später, et voilà! Eine elegante, ausgefeilte und persönliche Bilderwand.

Durchstöbern Sie SINGULART, um Werke zu finden, die trotz ihrer Unterschiede zusammenpassen:

Titelbild: RoomFifty.

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